Ein halbes Jahr Twogging: Versuch einer Bilanz

Vergangene Woche las ich durch einen Blick in meine Timeline die 18-Antithesen aus dem Oktober vergangenen Jahres von @klauseck. Anschließend dann “natürlich” die Anti-Antithesen von @offenbacher, die sich in den Kommentaren fanden. Eine nette Einleitung, mal mein eigenes “Resümee” zu ziehen nach meinem ersten halben Jahr in der Welt des (Micro-)Bloggings.

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Der Blog oder doch DAS Blog?

Inspiriert durch einen Tweet von bekoberlin sowie durch einen Artikel “Laut und Luise” auf der von mir schon seit Längerem immer mal wieder verfolgten Seite fembio.org möchte auch ich mich beteiligen mit einem Beitrag zur Aktion “Hefte raus, Klassenarbeit!“.

Meine Überlegungen gelten dem Umstand, weshalb in diesem Blog die Schreibe von “DAS Blog!” statt von “Der Blog!” (oder auch: “DER Blog!”) ist. In Wikipedia ist diesbezüglich vermerkt:

“Die sächliche Form (‘das Blog’) wird dort als Hauptvariante und die maskuline Form (‘der Blog’) als zulässige Nebenvariante genannt.”

Dennoch wird – nur weil es zulässig ist? – in der Regel von DEM Blog geredet und geschrieben. Wenn ich einen Beitrag in mein Blog schreib, schreibe ich in DAS Blog. Wenn ich hingegen versuche, dies korrekt durch zu deklinieren, bin ich schnell wieder bei Deklarationen / Definitionen, die eine männliche Schreibweise nahe legen – die obige Formulierung ist nur eines von vielen Beispielen.

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Serendipity: erster Eindruck als (Fremd-)Blogger_in

Derzeit gibt es noch kein gesondertes Forenteil auf den Seiten des Gender-Happenings “Love me Gender“. Ich bin ja grundsätzlich interessiert an neuen Begegnungen im Web2.0 – sei es mit Menschen oder/und Software ;) .

Wie es ausschaut, werde ich auch noch über diese Woche hinaus als Blog-Reporterin auf den dortigen Seiten was veröffentlichen. Um nicht “unnütz” immer wieder Zeit damit zu verbringen, immer wieder die selben durchaus vorhandene (deutschsprachige) Quellen ausfindig zu machen und zudem meine Erfahrungen mit dieser “Konkurrenz” von WordPress festzuhalten, beginne ich damit auf meinem eigenen Blog ;) .

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Web 2.0 – Wer braucht denn so was?

Ein geführter Ausflug in vielfältige Möglichkeiten

Schon mal was von Web 2.0 gehört? Ganz sicher! Oder doch nicht? Wenn Sie mehr dazu wissen wollen, eine Blogsoftware oder Twitter kennen lernen und auch selber ausprobieren möchten – herzliche Einladung zu einem geführten Ausflug in vielfältige Möglichkeiten!

Wann? Dienstag, 30. Juni 09; 17:00 – 20:00 Uhr

Wo? Berlin-Prenzlauer Berg

Kosten? 20 Euro (zu bezahlen bei Anmeldung)

Telefonische Anmeldung bis zwei Wochen vor dem Termin erforderlich!

Sind deutsche Blogs schwerer zu verkaufen?

blogSowohl in der Onlineausgabe des Spiegels als auch in der Onlineausgabe der Sueddeutschen Zeitung finden sich 10 Gründe des erfolgreichen US-Bloggers Felix Salmon, wieso es das Bloggen nach seiner Ansicht in Deutschland so schwer hat. Insbesondere das Verfolgen der jeweils dort aufzufindenden weiteren Links mit mehr Informationen haben mich motiviert, jetzt hier ebenso wie Gabi Reimann auch selbst zur Tastatur zu greifen :) , statt einfach nur bei Michael Kerres darüber abzustimmen, welchen Thesen ich eher zustimmen würde und welche ich eher für unzutreffend halte.

So finde ich bei Stefan Niggemeier die Hintergrundinfo, dass es im Originalbeitrag von Herrn Salmon nicht darum ginge, „warum Blogs in Deutschland nicht funktionieren”, sondern warum es keine deutschen Wirtschaftsblogger (”econobloggers”) gebe.

Und dann fand sich beim selben Herrn auch noch ein Hinweis auf eine Parodie zu eben jenen Thesen, die Klaus Jarchow verfasst hat.

Nach meinem Eindruck ist die Blogszene in Deutschland durchaus in Bewegung und wird zur Kenntnis genommen. Allerdings ist es wohl auch so, dass ihr bisher in den USA noch immer mehr Aufmerksamkeit zukommt als hierzulande. DIESES Blog ist Teil des Projektes, daran etwas zu ändern! ;)

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